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Marcialonga


Mit dem Marcialonga stand vergangenes Wochenende das dritte Rennen der Visma Ski Classics Serie und die erste Grand Classics Veranstaltung der Saison XI im italienischen Val di Fiemme auf dem Programm.


Marcialonga, die dritte Veranstaltung der Visma Ski Classics und die erste Grand Classics Veranstaltung der Saison war auch die letzte Veranstaltung des Visma Alp Trophy Cups, der die Alpveranstaltungen kombiniert.


Emil Persson, Lager 157 Ski Team und Lina Korsgren, Team Ramudden gewannen das 70 km Rennen und auch Visma Alp Trophy.

Bericht von Robin

Nach der Anreise besichtigten wir direkt einen Teil der Wettkampfstrecke, die sich teilweise auf engen Radwegen und durch kleine Ortschaften schlängelt.

Traditionell stand am Samstag der ausführliche Ski- & Wachstest auf dem Programm, wohlwissend, dass die Skiwahl diesmal durch den angekündigten Schneefall bzw. Regen wieder zu einem Lotteriespiel werden könnte.

Flo, Patrick und Christian entschieden sich dazu, die zwei schnellsten Paar Ski , fertig präpariert, vor dem Start am Sonntag, nochmal zu testen und dann erst zu entscheiden, ich legte mich auf ein Paar fest.


Da der Startschuss schon um 8 Uhr fiel, hieß es früh aufstehen, frühstücken und dann auf zum Start.

Vor Ort dann die Ski testen bzw ungefähr 20 bis 30min einlaufen.


Vom Start talaufwärts, bis zur Wende in Canazei hatte es dann doch um Einiges geschneit, so pflügte das Feld teilweise durch ca. 30cm tiefen Schnee.

Talabwärts, ab der Höhe des Starts, über Predazzo und Tesero, wurde der Neuschnee immer weniger, die Loipe dafür nässer.


Flo und ich hatten diemal Glück bei der Skiwahl, zwar war unser Ski anfangs im frischen Schnee etwas langsamer, nahm aber talabwärts Richtung Ziel an Fahrt auf.

Patrick und Christian erwischten es nicht ganz optimal und wurden in der zweiten Rennhälfte deutlich langsamer.

 

Bei dem gut besetzten Starterfeld, verpassten wir die Punkteränge leider knapp, dennoch konnten fast alle, ihre Marcialonga Vorleistungen, zum Teil deutlich verbessern.


Ich erreichte das Ziel am Ende des bekannten Schlussanstieges - Cascata - auf Platz 63, Flo folgte knapp dahinter auf Platz 65, Christian landete auf Platz 69 und Patrick erreichte das Ziel auf dem 86. Platz.

 

Eine ordentliche Leistung des Teams, was auch die Zeitrückstände zeigen!

 

Nun werden wir uns gut erholen und dann wieder ins Training starten, um uns auf die kommenden Rennen, beim Jizerska in zwei Wochen und den Vasaloppet Anfang März, vorzubereiten!

 

Vielen Dank an Tabea und Marcel für den Top Service und die schnellen Ski!

Fotos @ vismaskiclassics.com  Info: vismaskiclassics.com  I  Screenshots visma ski classics Play

MARCIALONGA 


Seit seiner Gründung im Jahr 1971 hat Marcialonga in Italien die Herzen und Köpfe unzähliger Langlaufliebhaber auf der ganzen Welt gewonnen, und das Rennen wurde zweimal als "Beste Veranstaltung des Jahres" bei den Visma Ski Classics ausgezeichnet. Es hat nun den legendären Status erreicht, der sich aus der einzigartigen Atmosphäre und der Strecke durch kleine historische Dörfer ergibt, die Skifahrer und Zuschauer gleichermaßen in ihren Bann ziehen.


Das Rennen beginnt in Moena im Fassatal und endet auf der Hauptstraße von Cavalese im Fleimstal, wobei es durch 13 Dörfer und Tausende von jubelnden Zuschauern führt. Es gibt einen Sprint-Wettkampfpunkt in Predazzo und einen Kletter-Wettkampfpunkt im Ziel. Die Startzeit für die Frauen ist um 7:50 Uhr und für die Männer um 8:00 Uhr.

Nach Moena erreicht das Rennen seinen höchsten Punkt in Canazei, etwa 1.400 Meter über dem Meeresspiegel, und kehrt dann über den Startbereich zurück. Dann führt die Strecke an den Sprungschanzen von Predazzo vorbei und führt weiter durch das Stadtzentrum, bevor sie die berühmte nordische Skiarena in Tesero erreicht, die als Schauplatz der jährlichen Tour de Ski dient und Gastgeber für drei FIS-Weltmeisterschaften im nordischen Skifahren in den Jahren 1991, 2003 und 2013 war. Der tiefste Punkt des Rennens liegt in Molina, etwa 6 km vor dem Ziel, wo die Skifahrer bis auf eine Höhe von etwa 850 Metern über dem Meeresspiegel abgestiegen sind.


Der Schlussaufstieg, der Cascata-Hügel, ist wahrscheinlich einer der berühmtesten Meilensteine in der Geschichte des Langstreckenskilaufs. Die 2,5 km lange Steigung hat einen speziellen Aufstiegskontrollpunkt, bei dem die Punkte nach der schnellsten Zeit auf der Steigung berechnet werden, anstatt wie bei den regulären Aufstiegskontrollpunkten, dass der erste Skifahrer den Gipfel erreicht. Das Ziel ist wirklich ein einzigartiger Anblick mit jubelnden Menschen, einer Vielzahl von Geschäften, trendigen Restaurants, idyllischen Cafés und einem Ambiente, das seinesgleichen sucht.