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La Diagonela


Heute fand mit dem La Diagonela in Zuoz die Auftaktveranstaltung der Visma Ski Classics Saison XI statt. Gleichzeitig war es auch die erste Etappe der Visma Alp Trophy Sonderwertung. Das 60 km lange Traditionsrennen im Engadin, Schweiz, brachte zwei erstmalige Visma Ski Classics Sieger aus Schweden heraus. Jenny Larsson, Team Ramudden und Oskar Kardin, Team Ragde Eiendom gewannen das Rennen in einer fantastischen und überlegenen Weise.


Sowohl Oskar Kardin als auch Jenny Larsson gelang es, Ausreißversuche zu unternehmen. Kardin gewann mit 3 Minuten und 54 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Andreas Nygaard, der Petter Eliassen, Team Ragde Eiendom und Tord Asle Gjerdalen, Team XPND Fuel of Norway, hinter sich ließ.

Larsson holte sich den Sieg mit 3 Minuten und 39 Sekunden Vorsprung vor ihrer Teamkollegin Lina Korsgren. Emilie Fleten, Team Koteng, wurde Dritte, 5 Sekunden hinter Korsgren.


Bericht von Robin

Aufgrund der Corona Situation im Alpenraum konnte die diesjährige Visma Ski Classics Saison leider erst verspätet beginnen.


Die Auftaktrennen in Livigno und La Venosta konnten 2020 nicht stattfinden.


Das erste Event, fand ausschließlich für die Visma Ski Classics Pro Teams, beim La Diagonela im Engadin statt.

Schon die Anreise gestaltete sich für den Großteil der Athleten als große Herausforderung.

Da Aufgrund von enormen Neuschneemassen die meisten Zufahrtswege ins Engadin gesperrt waren, mussten einige von uns große Umwege fahren, die teilweise doppelt so lang dauerten als normal…


Freitag Nachmittag fand vor Ort in Zuoz, verpflichtend für alle Athleten, ein Corona Test statt.

Im Anschluss an den Skitest und den Corona Test ging es dann in unsere Unterkunft, das Hotel Morteratsch in Pontresina.

Aufgrund der derzeitigen Situation, entschieden wir uns für einen kurzen Aufenthalt vor Ort, so verbrachten wir dieses mal nur eine Nacht dort.

 

Am Samstag erwartete uns traumhafter Sonnenschein, und perfekte Loipen.

Jedoch sank die Temperatur auf eisige minus Grade, teilweise unter minus 20 Grad.


Für unser Team standen Meg, Michi, Flo, Christian und Robin am Start.


Das Tempo war von Beginn an sehr hoch, so fanden wir Jungs uns in einer kleineren Gruppe knapp hinter der Spitzengruppe zusammen.


Ab der Hälfte des Rennens machte sich dann auch der Mangel an Verpflegung bemerkbar und jeder kämpfte sich mehr oder weniger alleine oder in kleinen Grüppchen Richtung Ziel.


Bei den eisigen Temperaturen froren unsere Trinkgurte sehr schnell zu und da es keine Verpflegungsstationen des Veranstalters gab und wir auch keine Teambetreuer dabei hatten, wurde der Rückweg von Pontresina, für den ein oder anderen gefühlt sehr sehr weit ;-)


Christian als 51., Flo auf Platz 56 und Robin als 60. zeigten dennoch ein tolles Rennen und konnten sich so ihre ersten Punkte für die Gesamtwertung ergattern.

Meg kämpfte sich ebenfalls hervorragend durch das sehr fordernde Rennen und wurde am Ende 29.

 

Patrick hatte leider Pech und zog sich, wie auch weitere Athleten im Feld, Erfrierungen am Finger zu.

Er beendete, genauso wie Michi ungefähr nach der Hälfte der Strecke, das Rennen.

Dadurch konnten beide sicherlich schlimmeres Verhindern.

Bei einem Rennen unter derart extremen Bedingungen der Richtige Schritt, denn die Gesundheit sollte stets das Wichtigste sein!

 

Wir hoffen, dass alle Athleten, die seit dem Rennen Probleme mit Kälteschäden haben, schnell wieder gesund werden und hoffentlich bald wieder auf Ski unterwegs sein können!

Fotos @ vismaskiclassics.com  Info: vismaskiclassics.com  I  Screenshots visma ski classics Play

La Diagonela


WIE SKIFAHREN IM INNEREN EINER ATEMBERAUBENDEN POSTKARTE


Die 60 Kilometer lange Engadin La Diagonela ist das größte Skilanglaufrennen in klassischer Technik in der Schweiz. Es folgt teilweise dem gleichen schönen Kurs wie der berühmte Engadin Skimarathon, der in der Saison IX der Visma Ski Classics erstmals als Skating-Event ausgetragen wurde.


Die Organisatoren der Veranstaltung hatten ein klares Ziel vor Augen, als sie das Rennen ins Leben riefen. Sie wollten die klassische nordische Skitradition wieder aufleben lassen und ein perfektes Langstreckenrennen in der spektakulären Lage des Engadin-Tals veranstalten.


Laut den Organisatoren gibt es drei Hauptverkaufsargumente: die atemberaubende Landschaft, die große Höhe von über 1.800 Metern über dem Meeresspiegel und die einmalig schöne Atmosphäre. Außerdem gibt es in der Gegend mehr als 220 km präparierte Loipen, was das Tal zu einem perfekten Ort macht, um vor oder nach der Veranstaltung einige Zeit zu verbringen.


Die Strecke führt von Zuoz über La Punt und Celerina zum St. Moritzersee, dann über den Stazersee nach Pontresina, dem Engadiner Flugplatz zurück nach Zuoz. Es gibt einen tollen Schlussanstieg zum Ziel, das sich mitten im Ort auf dem historischen Marktplatz befindet. Neu in diesem Jahr ist, dass der zweite Sprint nach 22 km in St. Moritz stattfindet.